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Wirtschafts-Znüni mit dem Thema

12,84 Millionen brutto beträgt der Kredit, den die Stimmberechtigten der Stadt Buchs am 14. Juni für die Planung und Realisierung des neuen Bushofes und die Neugestaltung des Bahnhofplatzes genehmigt haben.
Seither sind die Planungsarbeiten vorangetrieben worden. Stadtpräsident Daniel Gut orientierte gestern Mittwoch am Buchser Wirtschafts-Znüni und am Info-Apéro über den Zeitplan für die vorgesehene Ausführung der ersten Arbeiten.

Für den 10. November kündigte der Stadtpräsident einen runden Tisch zum Thema «Umgebungsgestaltung» Bahnhofplatz/Bushof an – mit Vertretern der politischen Parteien und von Wirtschaft Buchs. Denn die Gestaltung habe viel Anlass für kritische Äusserungen geboten.
Laufen die weiteren Vorbereitungsverfahren nach Plan, dann wird der Auftakt des von Daniel Gut präsentierten baulichen Programms noch vor Ende dieses Jahres starten. Als erstes soll das «Gimmihaus» abgebrochen werden, an dessen Stelle das Trafohaus und ein Veloständer realisiert werden.
Im März 2016 werden dann umfangreiche Bauarbeiten beginnen. Den Auftakt machen die Verlegung der neuen Werkleitungen und der Abbruch des alten Postgebäudes. Bis zur Fertigstellung des Bushofes werden die Arbeiten ab dann für den motorisierten Verkehr bedeutende Auswirkungen haben, indem die Durchfahrt durch das Bahnareal nicht mehr möglich ist. Für Fussgänger und Radfahrer werde während der gesamten Bauzeit ein Durchgangskorridor sichergestellt, so der Stadtpräsident.
Verhandlungen für Parkhaus
Das geplante Parkhaus Rondelle am östlichen Ende der Grünaustrasse soll laut heutigem Projekt-Zwischenstand oberirdisch auf vier Etagen rund 500 Parkplätze bieten – knapp ein Viertel davon für den Eigengebrauch der Firma Hilti. Die Firma HRS möchte das Parkhaus als privater Investor realisieren.
Ein Vorvertrag zwischen der Stadt Buchs und den Miteigentümern des heutigen Parkplatzes Rondelle liege vor, Verhandlungen mit der interessierten Bauherrschaft über deren Realisierungsangebot laufen, sagte Jürg Ragettli, Leiter des Bauamtes. Er betonte, dass das vorliegende Projekt noch nicht fertig erarbeitet sei, sondern erst einen Zwischenstand abbilde. Abklärungen, beispielsweise betreffend Verkehrserschliessung, seien im Gange.


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